pong.mythos
02 03 2006Durch einen Blog-Eintrag von Tim wurde ich auf den pong.mythos aufmerksam. Gestern waren wir endlich da. In diesem Fall sind wir: Sven, Andy, Mike und Peter (ja fast alles nerdish bloggers). ![]()
Die Ausstellung beginnt mit den historischen Geräten wie dem Magnavox, dem ersten Apple und anderen Geräten, die entwickelt wurde, als ich noch nicht mal geboren war. Wie Sven richtig bemerkt hat "Für uns sind Spielkonsolen und Computer selbstverständlich, für uns gab es sie schon "immer", für unsere Eltern oder Großeltern nicht".
Weiter geht es in einen grösseren Saal mit pong im Kontext von Kunst, Wissenschaft und Weiterentwicklungen und Varianten. Absolut herausragend dabei: die Painstation!
Es wird Pong gespielt, ganz normal - ganz normal? Sicher nicht, dann wird der Ball durchgelassen, erscheinen hinter dem "Schläger"/Paddle mit dem man den Ball treffen muss Bestrafungsfelder. Lässt man den Ball erneut durch und zudem an einer Stelle wo die Bestragungsfelder sind, so wird man an der linken Hand die nicht das Paddle steuert, sondern auf der PEU (Pain Execution Unit) ruht bestraft. Hitze, Stromschläge und Peitschenhiebe sind im Programm. Wer zuerst die Hand von der PEU nimmt hat verloren.
Da die Painstation ein Sadist ist, wie er im Buche steht, überlegt sie sich allerei Kniffe um seine Spieler möglichst oft und hart zu bestrafen. So wird der Ball unweigerlich immer schneller und wenn man den Ball 3 mal durchlässt, aber keine Bestrafungsfelder trifft, verbarrikiert sie fast den kompletten Bereich hinter dem Paddle mit Bestrafungsfeldern, so dass man den nächsten "Fehlschlag" sicher bereut. Zudem teilt sie durch Extras die man treffen kann (aber nicht unbedingt will) den Ball in 2 Bälle auf, blendet den Spieler mit einem Stroboskop, verstärkt die Stromschläge oder erhöht die Auspeitschzeit. Tut weh, macht aber auch irgendwie süchtig...
Die vielen weiteren Werke sind meist selbsterklärend und in einer Gallerie zu betrachen.
Mike hat auch Bilder gemacht.
Ich empfehle auf jeden Fall noch die oben verklinkten Artikel von Andy und Peter zu lesen, die das ganze detailierter beschreiben, als ich es jetzt gerade aus Zeitmangel kann.
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