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30 03 2006Categories : misc
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Bei Lidl ist der Kunde nicht König, ich glaube bei Lidl ist der Kunde Gott!
Hier ein Beispiel, dass ich heute erlebt habe:
Kundin schmeisst Glas eingelegte Paprika in Öl nach der Kasse beim Einpacken in ihre Tasche auf den Boden. Alles voller Parika und Öl. Lidl-Mitarbeiterin wischt es auf und sagt der Kundin, sie soll sich ein neuen Glas holen. Berechnet wird natürlich nur ein Glas.
Ein Freund von mit Arbeitet in einer der vielen Lidl&Schwarz Gesellschaften im Bereich IT. Trotzdem musst er nach seiner Einstellung erst ein mal 4 Wochen (waren es glaube ich) in einem Lidl Markt arbeiten und dort kassieren, Waren auffüllen putzen usw. Das muss wohl jeder ein mal, von der Putzfrau bis zum Vorstand. Er erzählte mir, dass Lidl alle Waren zurücknimmt, quasi auch geöffnete Produkte und auch ohne Begründung. Es gibt den vollen Preis zurück. Und weil das noch nicht reicht, nimmt Lidl auch noch Produkte von Aldi zurück! Ohne Witz! DieBekanntlich arbeite ich ja nebenbei noch am "Projekt" Diginights mit. Das aktuelle Design ist inzwischen ca. 4 Jahre alt und es gibt zudem viele gute Ideen für Design und Funktion die wir im Hintergrund vorbereiten. Da die to-do-Liste noch recht lang war, haben sich Hautzi, Dominik, Andy und ich uns gestern beim Dominik zur ersten Marathon-Session getroffen um der langen Liste den gar aus zu machen. Mit der mentalen Unterstützung des Forums haben wir 14 Stunden über unseren Notebooks gebrütet und sind ein gutes Stück weiter gekommen.
...sind diese zwei Links:
My Favourite Net Things: Kam zu mir über den Chaosradio-Podcast. Kurzbeschreibung "Wenn Geeks musikalisch werden" ...hört sich das gar nicht so schlecht an, so lange sie nicht selbst singen ![]()
Zwei Jahre später: Ist ein schönes Gedicht, welches der Shopblogger auf heise.de gefunden hat. Inzwischen ist ja die Diskussion über gewaltverherrlichende Spiele und ihre Auswirkung auf Jugendliche gottseidank abgeflacht auf ein vernünftiges Mass zurückgegangen.
Damals vor 3 Jahren oder so, als es hier im Süden diesen Amokklauf des Schülers in einer Schule gab, begonnen wir gerade mit den Planungsarbeiten für eine Lanparty und hatte unsere Mühe die Stadt von der Intention (Community-Feeling) der Veranstaltung zu überzeugen. Die hatten damals Angst, dass sie am nächsten Tag in der Zeitung lesen "<name-eines-Dorfes> genehmigt Amokkläufertreffen".
Fazit: Wir haben alle noch Niemanden getötet und die meisten von uns waren beim Zivildienst...
Wir haben es alle in der Schule gelernt: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Mehr Vogelgrippe -> weniger Hühner, aber:

Während des Konzertes eines russischen Starpianisten klingelt das Handy eines Zuschauers 2 mal (2 Anrufe). Darauf hin bringt er das Konzert ab und verlässt den Saal.
Mein Tipp: Handy in der Schule anlassen.Auffallend war, dass als wir die Austellung betraten, wir die einzigen Besucher waren, später kamen noch 2 Paare hinzu. Auch an der Kasse wurde mir bestätigt, dass diese Ausstellung, aber auch die Ausstellungen generell, nicht so gut besucht wären. Das finde ich eher enttäuschend!
Wir haben uns noch ein Stück weit die weitere Ausstellung die neben pong.mythos zu sehen ist - ondifference - angeschaut. Diese ist natürlich eher abstrakt und spricht eine gewisse Zielgruppe an.
ABER: Alle ihr, die ihr WoW oder BF2 und Konsorten mit einer Selbstveständlichkeit wie "aufs Klo gehen" spielt, die ihr Spiele spielt, die über 1 GB Arbeitsspeicher belegen und Grafikkarten benötigen die 256 MB (MEGABYTE! also 256.000.000 Byte, also 2.048.000.000 Bit) Speicher haben, überlegt euch mal wo die Computerspielszene herkommt. Von einem Spiel, das extrem simple war. Das früher maximal wenige Byte belegt hat und die Menschen auch, wie euch heute WoW oder BF2, stundenlang an den Computer/Console/Spielautomat gefesselt hat. Ihr habt noch die Möglichkeit den Bogen ganz zum Anfang zu schlagen. Nutzt sie!
Vor allem: Das ist keine Austellung bei der ihr langweilige Bilder angucken müsst. Sie ist interaktiv, man kann fast überall zocken und es macht einfach Spaß!
"Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern." - André Malraux
"In dieser großartigen Zukunft kann man seine Vergangenheit nicht vergessen." - , aus "No Woman, No Cry"Bob Marley
Durch einen Blog-Eintrag von Tim wurde ich auf den pong.mythos aufmerksam. Gestern waren wir endlich da. In diesem Fall sind wir: Sven, Andy, Mike und Peter (ja fast alles nerdish bloggers). ![]()
Die Ausstellung beginnt mit den historischen Geräten wie dem Magnavox, dem ersten Apple und anderen Geräten, die entwickelt wurde, als ich noch nicht mal geboren war. Wie Sven richtig bemerkt hat "Für uns sind Spielkonsolen und Computer selbstverständlich, für uns gab es sie schon "immer", für unsere Eltern oder Großeltern nicht".
Weiter geht es in einen grösseren Saal mit pong im Kontext von Kunst, Wissenschaft und Weiterentwicklungen und Varianten. Absolut herausragend dabei: die Painstation!
Es wird Pong gespielt, ganz normal - ganz normal? Sicher nicht, dann wird der Ball durchgelassen, erscheinen hinter dem "Schläger"/Paddle mit dem man den Ball treffen muss Bestrafungsfelder. Lässt man den Ball erneut durch und zudem an einer Stelle wo die Bestragungsfelder sind, so wird man an der linken Hand die nicht das Paddle steuert, sondern auf der PEU (Pain Execution Unit) ruht bestraft. Hitze, Stromschläge und Peitschenhiebe sind im Programm. Wer zuerst die Hand von der PEU nimmt hat verloren.
Da die Painstation ein Sadist ist, wie er im Buche steht, überlegt sie sich allerei Kniffe um seine Spieler möglichst oft und hart zu bestrafen. So wird der Ball unweigerlich immer schneller und wenn man den Ball 3 mal durchlässt, aber keine Bestrafungsfelder trifft, verbarrikiert sie fast den kompletten Bereich hinter dem Paddle mit Bestrafungsfeldern, so dass man den nächsten "Fehlschlag" sicher bereut. Zudem teilt sie durch Extras die man treffen kann (aber nicht unbedingt will) den Ball in 2 Bälle auf, blendet den Spieler mit einem Stroboskop, verstärkt die Stromschläge oder erhöht die Auspeitschzeit. Tut weh, macht aber auch irgendwie süchtig...
Die vielen weiteren Werke sind meist selbsterklärend und in einer Gallerie zu betrachen.
Mike hat auch Bilder gemacht.
Ich empfehle auf jeden Fall noch die oben verklinkten Artikel von Andy und Peter zu lesen, die das ganze detailierter beschreiben, als ich es jetzt gerade aus Zeitmangel kann.
In diesem Fall war es make. In Secondlife kann man sich natürlich allerlei mit L$ (Lindens - Onlinewährung) kaufen. Tatsächlich kann man (wenn man es kann) auch alles selberbauen. 3D Modelling im Spiel.
Nachdem ich am Mittwoch, bedingt durch streikende Bandwechsler und anstehende PHP-Updates, abends nicht viel spielen online leben konnte, verspürte ich den Drang die wenige Zeit im 2ten Leben sinnvoll zu nutzen. Also habe ich wahlos einen der verschiedenen Klassenräume auf Teazers Island besucht. Dort wurde gerade der Martini-Kurs abgehalten. Ohne genau zu wissen was ein "Martini-Kurs" ist, folgte ich den Anweisungen der Tutorin und ruck zuck hatten wir uns einen Martini gemixt gebaut, inkl Glas. Weil es motorisch schwer zu handhaben war, erst mal in riesig, später wurde dann geschrumpft:
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Aber er hatte wirklich ein Problem:" Der PC geht nach kurzer Zeit immer wieder aus". Am Ort des Grauen angekommen lockte mich die Meldung "Overclocking Settings failed" ins BIOS. Kein Passwort drin, hmm der wird doch nicht im BIOS rumgeschraubt haben?