Genesis - Turn it on again
29 06 2007
Zwischendurch ein kleiner Bericht von Genesis-Konzert in Stuttgart (Gottlieb-Daimler-Stadion) gestern. Durch einen Zufall bekam ich eine Karte geschenkt und habe die Chance die "alten Jungs" live zu sehen natürlich nicht ausgeschlagen.
Letztendlich muss ich feststellen, dass ich jedoch eher weniger Genesis-Fan bin, als ich selbst dachte. Die Solo-Werke von Phil sind definitiv mehr mein Fall. Die Band zeigt sich instrumentaler als der Lead-Drummer im Einzel-Paket. Natürlich stehen 2 Schlagzeuge auf der Bühne, damit Phil wann immer es geht selbst auf die Kuhhäute schlagen kann.
Trotzdem war das Konzert unterhaltsam und schön. "land of confusion" hängt mir immer noch im Ohr. Das Musik-Video dazu ist sehenswert und wurde damals auch prämiert. However, an Musikstücken die über 10 Minuten und länger gehen und wenig keinen Gesang enthalten, kann ich generell nur schwer Gefallen finden. Mike stand anfangs auch etwas "wie Falschgeld" vorne links an der Bühne, wippe sich aber langsam im trockenen, aber kühlen (ca. 15°C Grad) Stuttgart warm. Phil Collins, welcher in der Schweiz lebt, hatte sich ein paar deutsche Wörter zur Kommunikation mit dem Publikum aufgeschrieben, die er recht gut aussprechen konnte. Ich frage mich trotzdem wie er sich in der Schweiz verständigt. Naja ok: deutsch ist nicht schweizerisch. Vielleicht kann er besser schweizerisch?!![]()
Die Highlights starteten, als Phil ein Tamburin wechselweise im Takt auf Hand, Elbogen, Knie, Fussspitze Schulter, sowie Kopf schlägt und dabei das Tempo so steigert, dass man dem 56-jährigen Engländer Respekt zollen muss. Noch mehr Respekt verdient er aber generell für sein Rhythmus-Gefühl, das darin gipfelt, dass er mit Chester Tompson, dem Drummer, beginnt auf Barhockern ein Drum-Solo(duett) ab zu ziehen, dass sich gewaschen hat. Die anderen Bandmitglieder gehen mal kurz hinter die Bühne und kommen nach 5 Minuten wieder um anschließend das Ganze in ein ca. 13-minütiges Instrumentalstück münden zu lassen.
Voll Demut muss noch angemerkt werden, dass Phil beim "drummen" ein verzerrteres Gesicht macht, als manch einer von uns mit Verstopfungen auf dem Prozelan-Thron. Trotzdem hört sichs bei ihm besser an!
Als Zugabe gabs "I can't dance" und "mama", womit Genesis die Besucher sanft in den Schlaf/nach Hause schickt. Schee wars!
Bilder vom Genesis Konzert der "Turn it on again"-Tour in Düsseldorf (gleiches Bühnenbild)
Informationen zu Genesis (Wikipedia)
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