Hage, jemand ze Hage? (Autschn von Rene Marik)
16 11 2008Heute war ich im Rabenhof in der
Aufführung "Autschn" von René Marik. Rene Marik ist gelernter
Puppenspieler, jedoch nicht unbedingt für Erwachsene. Zwischen seinen
Puppenspielen singt er, oder macht er Puppenspiele zwischen dem Liedern? Egal, das muss jeder selbst beurteilen. Der
Abend aber steht letztendlich, wenn auch immer wieder im sarkastischen Sinne, im Zeichen
der Liebe!
Vor allem der knuffige, sprachlich auf belustigende Art behinderte
aber auch cholerische Maulwurf scheint seine Umwelt nicht immer ganz zu verstehen, was aber auf Gegenseitigkeit beruht. Er nimmt uns mit auf seine Suche nach der Liebe, die er weder bei
Schneewandte (Schneewittchen), Rapante (Rapunzel) noch bei Barbe (Barbie) oder
Gretel (Grete) findet. Da hilft ihm auch die sprecherzieherische Exkursion von
Herrn Falkenhorst (einem Frosch) nichts.
Die Puppenspiele waren mir bereits durch Youtube bestens bekannt und auch
wieder wie erwartet lustig. Der (ernsthaft) Gesang zwischdrin ist eine
Entspannungspause für die Lachmuskel und "neutralisiert" zugleich die
Stimmung um beim nächsten Gag um so lauter zu lachen, z.B. wenn Leonardo di
Caprio von Eisbär Kalle nach dem Titantic-Crash von Kalle's Eisberg als
"blöder Tourist" verwiesen wird.
Weiterhin gibt nach der Pause einen Auftritt von Mariks Alterego Horst
"Kalle" Kallekowski. Erst live im Trainingsanzug mit Lidl-Tüte, dann
noch auf der Videoleinwand als rasender Reporter. Das zweistündige Programm ist
seine 15 Euro auf jeden Fall als unterhaltsam zu empfehlen.
Hier noch ein paar Kostproben
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